PL-Messungen an
auf Saphir (Abb. 4.3) zeigen mit fortlaufender Optimierung der Züchtungsparameter immer höhere Bandlücken (ein Zeichen für zunehmende Verspannung und damit niedrigere Versetzungsdichte) und immer weniger Lumineszenz aus Störstellen in der Bandlücke (gelbe Lumineszenz). Auch nimmt die Halbwertsbreite der Bandlückenlumineszenzpeaks entsprechend ab (vgl. auch Tabelle 4.1).
Die Entwicklung ist den Spektren der Proben LS002, LS003, LS004, LS007 & LS008 (Abb. 4.3) gut anzusehen, bei LS010 handelt es sich um einen Züchtungsversuch bei niedrigen Temperaturen (low temperature: LT,
), der zu optisch ,,totem`` Material geführt hat, dessen Lumineszenz um mehrere Größenordnungen schwächer ist, als die vergleichbarer Proben bei höherer Wachstumstemperatur. Verantwortlich dafür dürfte eine bevorzugte Rekombination an den Störstellen sein, da die gelbe Lumineszenz ausgeprägter als z.B. bei LS004 ist (Abb. 4.3).
An den Proben LS007 und 008 wurde die Reproduzierbarkeit der Züchtungsexperimente getestet, was mit nahezu identischen PL-Spektren zu einem positiven Ergebnis führte.
Eine visuelle Gegenüberstellung der PL-Ergebnisse zusammen mit Röntgenergebnissen (vgl. Abschnitt 4.2.2) erfolgt in Abb. 4.4:
Die Optimierung bestand bei
in erster Linie darin, die Dauer und Wachstumstemperatur der Züchtung der Nukleationsschicht auf
zu variieren. Bei konstantem Flußverhältnis zeigte sich sowohl in PL als auch XRD (s. Abb. 4.4), daß die Züchtung einer Nukleationsschicht bei abgesenkten Temperaturen in der Tat zu qualitativ besseren Schichten führt (vgl. 2.1.1). Auf
scheint auch schon eine kürzere Nukleationsphase diesen Effekt zu zeigen (Abb. 4.4, rechts).
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Die besten Halbwertsbreiten für MOCVD
-Proben des Instituts für Angewandte Festkörperphysik auf Saphir liegen zum Vergleich bei
[Kunzer, 1998], in der Literatur werden Halbwertsbreiten bei Raumtemperatur zwischen
und
verzeichnet [Foxon and Orton, 1998].