Saphir dagegen ist rund zehnmal billiger als
aber schlecht angepaßt in seiner Gitterkonstante. Dieses Problem ist über eine Nitridifizierung prinzipiell beherrschbar, bei der sich die
-Oberfläche zu einer
-Oberfläche umwandelt. Dabei führt die Ersetzung von
durch
zur einer Umwandlung von oktaedrischen zu tetraedrischen
-Gitterplätzen und resultiert in einer
-Rotation der beiden Kristallgitter zueinander.
Nitride nukleieren auf einem so nitridifizierten Substrat in Kristallkeimen mit
-Achse parallel zur Wachstumsrichtung, die kolumnar zu Schichten mit deutlichen verbesserten optischen und morphologischen Eigenschaften auswachsen (z.B. [Grandjean et al., 1997]).
Die unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten (s. Tab. 2.2) sind allerdings sehr problematisch für die
/
-Epitaxie, da beim Abkühlen nach vollendeter Epitaxie das Substrat kompressiv auf die Epitaxieschicht wirkt. Aufgrund der größeren Bandlücke koppelt Wärme in Saphir schlechter ein als in
, was bei beschränkter Heizleistung zu einer Limitierung der Wachstumstemperatur führen kann.
Verwendung fanden Saphir
-Substrate von Union Carbide, während das
mit
Verkippung zu
vom Institut für Werkstoffwissenschaften VI der Universität Erlangen zur Verfügung gestellt wurde.