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Allgemeines Programm:Vorlesung im Rahmen des Wahlpflichtfachs 2Die Vorlesung Quantenoptik soll in zentrale Fragestellungen und theoretische Methoden dieses Gebiets einführen.Vorläufige Themen:
- Quantisierung des elektromagnetischen Feldes
- optische Kohärenz und Photonenmessung
- Wechselwirkung eines einzelnen Atoms mit dem Strahlungsfeld (Strahlungsrückwirkung, optische Bloch-Gleichungen, Resonanzfluoreszenz, Photonenkorrelationen)
- Quantenmechanische Beschreibung offener Systeme (Master Gleichungen, Quanten-Regressionstheorem)
- Grundlagen der Quanteninformationsverarbeitung
Vorkenntnisse:
Der Aufbau unserer Materie ist bestimmt durch Kerne und deren Bestandteile, den Nukleonen.
Die Quarks, die in der Substruktur des Nukleons und anderer Hadronen erkenntlich sind, bilden zusammen mit anderen bekannten Elementarteilchen, wie Elektronen etc., die Bausteine des Standard Modells.
Die Symmetrieeigenschaften der Natur, insbesondere die Vereinheitlichung der elektromagnetischen und schwachen Wechselwirkung und die starke Wechselwirkung (Quantenfarbdynamik) spielen eine zentrale Rolle.Themen im Einzelnen:
Kernphysik:Experimentelle Techniken:
- Kernradien, Kernmassen, Bindungsenergie, Ladungsunabhängigkeit (Isospin)
- Stabilität der Kerne, Alpha-,Beta-Zerfall, Spaltung
- Gamma-Zerfall, Spin, Parität der Zustände
- Partialwellenentwicklung, Phasenverschiebungen, Resonanzen
- Kernkräfte, Deuteron, Kernpotentiale
- Fermigasmodell, Schalenmodell
- Kollektive Bewegungen der Kerne
- Thermonukleare Reaktionen
Beschleuniger Detektoren, Ionisation, elektromagnetische Schauer etc.
Teilchenphysik:
VordiplomEinführende Literatur:
Die Vorlesung bietet eine Einführung in die Akustik an, ausgehend von den elementaren Prinzipien bis hin zur musikalischen Akustik.Vorkenntnisse:
Die physikalischen Prinzipien von Musikinstrumenten werden eingehend behandelt und schließlich deren Modellierung als virtuelle Instrumente.
Im Zusammenhang mit Blasinstrumenten wird auf Aspekte der Hydrodynamik und entsprechende Simulationen eingegangen.Die Vorlesung ist mit Experimenten begleitet und ein Besuch an dem Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe (ZKM) ist vorgesehen.
- Freie Wellen, stehende Wellen
- Kontinuierliche Strahlung von multipolaren Quellen, Wellenleiter
- Akustische Elemente periodischer Felder (Impedanzen)
- Musikalische Akustik: Saiten-, Perkussions- und Blasinstrumente
- Simulation durch Differentialgleichungen und real-time-Integration
- Sichtbarmachung und Vermessung von Strömungen
- Hydrodynamische Prinzipien der Wirbelablösung
Grundvorlesungen der PhysikEinführende Literatur:
Datenanalyse und Fehlerbestimmung, A. Bamberger und B. Rolker
Die Vorlesung ist eine Blockvorlesung
mit Übungen zu folgenden Zeiten:
| Montag, 6.9.1999:x | 9:15 - 10:45 | Statistische Grundbegriffe | ||
| 11:15 - 12:00 | Verteilungen und Zentraler Grenzwertsatz | |||
| 14:15 - 15:00 | Lineare Regression | |||
| 15:30 - 17:00 | Übungen |
| Dienstag, 7.9.1999: | 9:15 - 10:45 | Maximum Likelyhood - Methode | ||
| 11:15 - 12:00 | Nichtlineare Regression | |||
| 14:15 - 15:00 | Einführung in das Programm ORIGIN | |||
| 15:30 - 17:00 | Übungen (am PC) |
Mittwoch, 8.9.1999: 10:00 - 12:00 Freiwillige Abschlußklausur
Vorkenntnisse:
Einführende Literatur:
Die Vorlesung bezieht sich auf folgende Lehrbücher:
Es geht darum, möglichst rasch das charakteristische Repertoire an Kenntnissen zu erreichen, das für die experimentellen Vorlesungen und für die theoretische Mechanik und Elektrodynamik benötigt wird.Vorkenntnisse:Schwerpunkte der Vorlesung sind:
- Vektoren
- Vektorfunktionen
- physikalische Felder und deren typischen Ableitungen (Gradient, Divergenz, Rotation)
- sowie Kurven- und Flächenintegrale
keineEinführende Literatur:
Lie-Algebren und Lie-Gruppen beschreiben in der Physik die wichtigsten auftretenden Symmetrien.Vorkenntnisse:
Lie-Algebren und Elemente ihrer Strukturtheorie sowie Lie-Gruppen (vor allem Matrixgruppen) und die elementare Theorie der Darstellungen kompakter Lie-Gruppen wurden im ersten Teil der Vorlesung eingeführt.
In diesem zweiten Teil soll es zunächst um eine Vertiefung der Darstellungstheorie vor allem halbeinfacher Lie-Algebren gehen (Einhüllende Algebra, Verma-Moduln, etc), dann um den Zusammenhang zur Darstellungstheorie kompakter Lie-Gruppen (mit den Beispielen SU(2) und SU(3)) und schliesslich um ein paar Beispiele aus der Theorie unitärer Darstellungen nichtkompakter halbeinfacher Lie-Gruppen wie SL(2,R) und der Lorentz-Gruppe O(1,3) gehen.
Vordiplom, eventuell den ersten Teil der Vorlesung oder ein kurzer Blick in die einführende LiteraturEinführende Literatur:
Distributionen treten in Form von Punktladungsdichten (Diracsche 'Deltafunktion') und Wellenausbreitungskernen als wichtige Bestandteile jeder physikalischen Feldtheorie auf.Vorkenntnisse:
Ich werde zunächst die wichtigen (topologischen) Eigenschaften der drei bekannten Testfunktionenräume D, S und E behandeln (lokalkonvexe Räume).
Distributionen werden dann als (stetige) lineare Funktionale darauf eingeführt. Danach werde ich den Distributionenkalkül (Konvergenz, Ableitungen, Fourier-Transformationen, zurückziehen mittels glatter Abbildungen mit speziellen Eigenschaften) entwickeln und dann die wichtigsten physikalischen Beispiele von Distributionengleichungen behandeln (Laplace-, Wärmeleitungs-, Wellen- und Klein-Gordon-Gleichung).
Einführende Literatur:
übernommen vom WS 1998/99Vorkenntnisse:Die zweisemestrige Vorlesung bietet eine umfassende Einführung in die Physik für Nebenfachstudenten und schafft die fachlichen Voraussetzungen zur erfolgreichen Durchführung des Physikalischen Praktikums.
Inhalt des Teils II im WS:
Elektrizität und Magnetismus
Elektrostatik
Gleichstrom
Magnetfelder
Induktion
Elektromagnetische Strahlung
Geometrische Optik
Brechung und Dispersion
Abbildung durch Brechung
Optische Instrumente
Wellenoptik
Interferenz
Beugung
Polarisation
Atomphysik
Welle-Teilchen Dualismus
Wasserstoff-Atom
Röntgenstrahlung
Kerne und Teilchen
Kernphysik
Radioaktivität
Kernspaltung
HochenergiephysikÜbungen Mo 10-11
Die Übungen dienen der Vertiefung des Stoffes.
Der Besuch wird dringend angeraten.
Oberstufe PhysikEinführende Literatur:
Alle Oberstufen-Lehrbücher für Physik und P.A. Tippler Physik
Die Vorlesung gibt eine Einführung in die Grundlagen der quantenmechanischen Vielteilchentheorie. Im Vordergrund wird dabei die Behandlung solcher Systeme mit Methoden und Techniken der (nichtrelativistischen) Quantenfeldtheorie stehen.Vorlesung im Rahmen des Wahlpflichtfachs 2Zunächst wird die feldtheoretische Darstellung quantenmechanischer Vielteilchensysteme, die sogenannte zweite Quantisierung, entwickelt.
Mittels dieser Darstellung werden einfache Systeme behandelt, z.B. das freie Bosegas sowie das freie und das inhomogene Fermigas.Im Anschluß daran wird die Störungstheorie wechselwirkender Vielteilchensysteme mit Greenfunktions-Methoden und Feynman-Regeln abgeleitet.
Es werden sowohl Vielteilchensysteme im Grundzustand als auch solche bei endlicher Temperatur betrachtet.
Darüberhinaus werden weitere Approximationsverfahren wie z.B. Mean-Field-Näherungen vorgestellt.
Vorkenntnisse:
Vorkenntnisse: Grundvorlesungen zur QuantenmechanikEinführende Literatur:
ElektrostatikVorkenntnisse:
Magnetostatik
Elektromagnetische Felder
spezielle Relativitätstheorie
Einführende Literatur:
Der mathematische Formalismus der Quantenmechanik mag zwar verstanden sein, aber die Tatsache, daß auch heute immer wieder neue Interpretationen der Quantenmechanik vorgeschlagen bzw. alte Interpretationen in Frage gestellt werden, zeigt, daß es in bezug auf die Grundlagen der Quantenmechanik noch viele offene physikalische Fragen gibt. Die Vorlesung möchte einen Einstieg in die Thematik und die vielen Aspekte der quantenmechanischen Grundlagenforschung geben. Dazu zählen mathematische Methoden, beispielsweise der Propositionenkalkül bzw. die sogenannte Quantenlogik, eine Untersuchung des Meßprozesses, die Frage nach dem klassischen Grenzfall und die Bedeutung von Dekohärenz, der Quanten-Zenon-Effekt, eine Diskussion des EPR-Paradoxons sowie moderne Versionen dieses Experiments oder die Bellschen Ungleichungen. Neben der klassischen Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik sollen auch andere Deutungsvorschläge (consistent histories, relative state bzw. Vielwelteninterpretation, Ensembelinterpretation, etc.) angesprochen werden.Vorkenntnisse:
Interessenten an dieser Vorlesung sollten die Quantenmechanik I gehört haben.Einführende Literatur:
Statistische Ensemble und thermisches GleichgewichtVorkenntnisse:
(mikrokanonische, kanonische und großkanonische Gesamtheit, Entropie, thermische Fluktuationen)Gleichgewichtsthermodynamik
(Hauptsätze, Phasengleichgewicht und -umwandlungen)Berechnung thermodynamischer Potentiale für Modellsysteme
(Näherungsmethoden, ideale klassische und Quantengase, Spinsysteme, Quasiteilchen, Photonen, Phononen, ...)
Theorie III (Quantenmechanik I)Einführende Literatur:
Im Praktikum geht es darum, Konzepte und Technologien für wissenschaftliche Untersuchungen an Praktischen Beispielen zu erlernen.Schein gültig für das Wahlpflichtfach 2Aufgaben aus folgenden Themenkreisen können bearbeitet werden:
Erzeugung und Vernichtung von Ionen- und Clusterstrahlen Frequenzstabilisierung eines Diodenlasers Laserkühlung von Rubidium Atomen Betrieb eines Farbstofflasers Nichtlineare Optik Ultraschnelle Elektronik Erzeugung dünner Schichten Spezifische Wärmen von Clustern Laser-Photoelektronenspektroskopie Erzeugung von Radarpulsen im Femtosekundenbereich SALI: Laser-Elementanalyse an Oberflächenschichten XPS: Röntgen-Photoelektronenspektroskopie AFM: Atomic-Force-Microscopy
Vorkenntnisse:
FP I und FP IIEinführende Literatur:
Die Vorlesung will eine Einführung in die experimenellen und theoretischen Grundlagen der Atom- und Molekülphysik geben, wobei gleichzeitig eine Vertiefung des quantenmechanischen Verständnisses angestrebt wird.Vorkenntnisse:
Es geht darum, Konzepte und experimentelle Anordnungen zu verstehen, damit auch neue Forschungsergebnisse diskutiert werden können.folgende Themen sollen behandelt werden:
- Grundlegende Experimente zur Quantentheorie
- Prinzipien der Quantentheorie
- H-Atom, He-Atom, Magnetismus, periodisches System
- Atome im Strahlungsfeld, Laser, Laserkühlung
- Einfache Moleküle, Methoden der Atom- und Molekülspektroskopie
Quantenmechanik I (hilfreich)Einführende Literatur:
Die Vorlesung kann auch schon im 3. Semester gehört werden
Einführende Literatur:
Lineare Algebra I, Analysis I + IIEinführende Literatur:
Vorkenntnisse:
Grundvorlesungen der Theoretischen PhysikEinführende Literatur:
Vorkenntnisse:
Quantenmechanik IEinführende Literatur:
Grundlagen der FestkörperphysikEinführende Literatur:
Vorkenntnisse:Chemische Bindungen in Festkörpern Elektronenkonfigurationen von Atomen Kristallstrukturen Periodische Strukturen und reziprokes Gitter Bändermodell Halbleiterkristalle Ladungstransport Eigenleitung Transportphänomene Bipolare Bauelemente Optoelektronik Supraleitung Magnetismus
Experimentalphysik IEinführende Literatur:
1) Solare Energieflüsse (meteorologische Basis)Vorkenntnisse:
2) Solarthermische Energiekonverter
3) Spektral-selektive Energiekonversion
4) Selektive Spiegel (Materialsysteme)
5) Selektive optische Absorber (Materialsysteme)
6) Konzentrierung optischer Strahlung (Thermodynamik)
7) Optische Konzentratoren (abbildende und nicht-abbildende Optik)
8) Solarthermische Kraftwerke
9) Thermische Energiespeicher
10) Solare Klimatisierungssysteme
Einführende Literatur:
Diese Lehrveranstaltung soll eine Einführung in die Beschreibung quasistochastischer Fluktuationen in der Quantenphysik bieten.Vorlesung im Rahmen des Wahlpflichtfachs 2
In jüngster Zeit sind Experimente mit hochangeregten Atomen und Molekülen oder ungeordneten Festkörpern auf außerordentlich großes Interesse gestoßen.
In solchen Experimenten werden oft quasistochastische Fluktuationen gemessen: Streuquerschnitte oder Leitwerte schwanken scheinbar irregulär als Funktion externer Parameter.
Wie können solche Fluktuationen theoretisch beschrieben werden?In dieser Vorlesung soll gezeigt werden, daß Quantenfluktuationen in einer Vielzahl von sehr verschiedenen physikalischen Systemen einen gemeinsamen Ursprung haben, und zwar in chaotischer klassischer Dynamik.
Im Rahmen der Vorlesung sollen die theoretischen Methoden zur Beschreibung solcher Fluktuationen im Detail beschrieben werden (Quantenchaos, statistische Methoden).
Die theoretischen Methoden sollen im Vergleich mit Experimenten an hochangeregten Atomen, Molekülen und ungeordneten Festkörpern erläutert werden.Zur Vorlesung wird ein Skript verfaßt.
Vorkenntnisse:
Für immer mehr Physiker und Mathematiker ist die internationale Finanzwelt ein äusserst profitables Beschäftigungsfeld nach dem Studium (siehe z.B. J.P. Bouchaud et al., Mutual Attraction: Physics and Finance, Physics World, January 1999, S. 25; oder: W. Blum, Kurse zum Rechnen, Die Zeit, 11. März 1999, S. 30.). Sie wenden dort Methoden der Theoretischen Physik und der Stochastik auf die komplexe Dynamik von Aktienkurse, Devisenkurse und Zinsen. Besonders gefragt ist die Modellierung (Financial Engineering) von derivativen Finanzinstrumente (Derivate), die von den traditionellen Finanzbeziehungen (Kredite, Aktien, Anleihen) oder von abstrakten Formen (Aktienindizes) abgeleitet sind und der Steuerung von Preisänderungsrisiken dienen.Vorlesung im Rahmen des Wahlpflichtfachs 2Ziel der Vorlesung ist es eine Einführung in die Probleme und Methoden des Risikomanagements zu geben.
Besondere Aufmerksamkeit werden wir der Entwicklung und der Anwendung von Monte-Carlo-Verfahren widmen.Unter anderem werden wir behandeln:
In den Übungen, die im CIP-Raum stattfinden, werden die in der Vorlesung vorgestelleten Algorithmen in Programme umgesetzt.
- Wiederholung vom Sommersemester:
Produkte, Märkte, Derivate;
Random Walks als Grundlage vieler Risikomodelle;
Das Black-Scholes-Modell;
Binomiale Modelle.- Pfadabhängige Optionen,
- Spekulation mit Optionen,
- Credit Risk,
- Crash Modeling,
- Portfolio Management,
- Value at Risk,
- True Option Theory.
Als Programmiersprache wollen wir Java benutzen.
In den ersten zwei Übungseinheiten wird eine Einführung in Java gegeben.
Vorkenntnisse:
Grundkenntnisse in Statistischer Physik; es werden keine Java Kenntnisse vorausgesezt.Einführende Literatur:
Die Vorlesung ist die Fortsetzung meiner Vorlesung Monte-Carlo Methoden für das Risikomanagement, kann aber auch unabhängig davon mit Gewinn gehört werden.
Vorkenntnisse:
Typische Prozesse der schwachen Wechselwirkung, Erhaltungsgrößen, Beschreibung der Wechselwirkung in Anlehnung an die Elektrodynamik, Unterschiede zur Elektrodynamik (Paritätsverletzung, Reichweite ...)Vorlesung im Rahmen des Wahlpflichtfachs 2
Vorkenntnisse:
Einführende Literatur:Nonrelativistic free-electron dynamics in electromagnetic fields Special relativity Relativistic dynamics of particles and electromagnetic fields Radiation by moving charges
Unter Berücksichtigung des Gegenstandskataloges für die Ärztliche Vorprüfung wird in die Physik eingeführt.Einführende Literatur:
Ziel ist eine möglichst klare und durch Experimente veranschaulichte Darstellung der verschiedenen Gebiete.
Es sollen schwerpunktmäßig einige Gebiete der Kern- und Teilchenphysik vertieft werden, die erfahrungsgemäß in der Kursvorlesung nur kurz oder garnicht behandelt werden können:Vorkenntnisse:
- Radioaktivität und Anwendungen
- Kernspaltung
- Totale und elastische Wirkungsquerschnitte
- Teilchenproduktion und Resonanzen
- Phasenraum und Dalitz-Diagramme
- Pionen
- K-Mesonen
- weitere Themen nach Absprache
Vorlesung Kern- und Teilchenphysik empfohlen, jedoch nicht unbedingte VoraussetzungEinführende Literatur:
z.B.Povh-Rith-Zetsche, Teilchen und Kerne T. Mayer-Kuckuk, Physik der Atomkerne
Die Vorlesung beschäftigt sich mit Modellen und Methoden, die man zur Beschreibung der Versagensphänomene (Elektrischer Durchbruch, Rißausbreitung, Fragmentierung, Erdbeben, usw.) in komplexen und stark heterogenen Medien benutzt. Selten sind solche Versagensphänomene durch mittlere Eigenschaften der statistisch homogenen Stoffe zu erklären. Sehr oft werden sie durch verschiedenen Defekte und Unregelmäßigkeiten verursacht und oft durch selten auftretende, extrem ungünstige Konfigurationen solcher Defekte. Das Versagen selbst kann auch verschiedenen Szenarien folgen, die vom für Kristalle typischen gerichteten Rißwachstum bis zum langsamen Zerfall reichen. Oft ist Versagen nur ein Teil des stationären Prozesses, wie z.B. die stationäre Bewegung der Erdkruste, die sich durch eine Abfolge von Erdbeben auszeichnet. Solche Modelle sind oft auch bei der Beschreibung Evolutionärer Prozesse in der theoretischen Biologie und auch bei Modellen in den Wirtschaftwissenschaften anzutreffen.Vorlesung im Rahmen des Wahlpflichtfachs 2Vorläufiges Programm:
- Modelle der Unordnung.
- Statische Eigenschaften ungeordneter Netzwerke.
- Elemente der Perkolationstheorie.
- Versagensphänomene in ungeordneten Systemen.
- Elemente der Elastizitätstheorie und der Bruchmechanik.
- Statistik der extremen Ereignisse. Fragmentierungsprozesse.
- Systeme mit trockener Reibung: Erdbebenmodelle und selbstorganisierte Kritikalität.
- Probleme der Vorhersage des Versagens.
Vorkenntnisse:
Einführende Literatur:
Die Vorlesung orientiert sich an dem Buch von
B.K. Chakrabarti and L.G. Benguigui, Statistical Physics of Fracture and Breakdown in Disordered Systems, (Clarendon Press, Oxford, 1997).
Weitere Literatur wird in der Vorlesung angegeben.
Vorkenntnisse:
Einführende Literatur:
Die Thermodynamik bildet die Grundlage für das Verständnis vieler Eigenschaften der uns umgebenden makroskopischen Welt. Ausgehend von den Hauptsätzen der Thermodynamik werden sowohl allgemeine Eigenschaften makroskopischer Systeme als auch, unter Benutzung phänomenilogischer Zustandsgleichungen, spezielle thermodynamische Probleme untersucht. Das Zentrum der Vorlesung bildet der zweite Hauptsatz der Thermodynamik und die daraus entwickelte Plancksche Methode zur Analyse der Entropiefunktion. Weiterhin folgen hieraus zwangsläufig die verschieden thermodynamischen Potentiale und ihre Bedeutung für Gleichgewichtssysteme.
Vorlesung im Rahmen des Wahlpflichtfachs 21. Der erste Hauptsatz der Thermodynamik und seine FolgerungenZur Vorlesung wird ein Skript verfügbar sein.
2. Der zweite Hauptsatz: Formulierung und "Beweis" (nach Planck)
3. Allgemeine Folgerungen aus dem zweiten Hauptsatz, thermodynamische Potentiale
4. Phasenumwandlungen
5. Lösungen
6. Wärmestrahlung
7. Thermodynamische Methoden in der modernen Physik komplexer Materie
Vorkenntnisse:
Grundlagenvorlesung experimentelle PhysikEinführende Literatur:
Nach einer kurzen Übersicht über die beobachteten Eigenschaften der Sterne werden die Gleichungen behandelt, welche das Gleichgewicht der Kräfte, die Energieerzeugung und den Energietransport in Sternen, sowie den Zustand der stellaren Materie beschreiben.Vorkenntnisse:
Mit ihrer Hilfe wird der Aufbau der verschiedenen Sterntypen wie Hauptreihensterne, Rote Riesen und Weiße Zwerge, sowie die Entwicklung von der Sternentstehung bis zur Supernova-Explosion besprochen.
Grundvorlesungen in PhysikEinführende Literatur:
Die Nichtlineare Dynamik, landläufig als Chaos-Theorie bezeichnet, versucht, komplexes Verhalten dynamischer Systeme durch nichtlineare, dissipative, niedrig-dimensionale, deterministiche Differentialgleichungen zu erfassen. In der Vorlesung werden ausgehend von der klassischen Mechanik und den linearen stochastischen Systemen die im Rahmen der Nichtlinearen Dynamik neu entwickelten Begrifflichkeiten diskutiert.Vorlesung im Rahmen des Wahlpflichtfachs 2Vorläufiges Programm:
Integrable, nichtintegrable, linear stochastische Systeme Das May'sche Programm Takens' Theorem Lyapunov Exponenten Fraktale Dimensionen, DVS-plots Instabile periodische Orbits, Chaoskontrolle Phasensynchronisation Probleme bei Anwendungen auf empirische Daten
Vorkenntnisse:
Klassische MechanikEinführende Literatur:
1. EinführungEinführende Literatur:
2. Mechanik des Massenpunktes
Kinematik, Dynamik, Arbeit, Leistung, Energi, Reibung, bewegte Bezugsysteme
3. Systeme von Massenpunkten
Abgeschlossene Systeme, Schwerpunkt, Impulserhaltung, Zweikörper Zentralkräfte, Stöße, Planetenbewegung und Gravitation
4. Mechanik starrer Körper
Grundlagen, Statik, Dynamik
5. Mechanik deformierbarer Körper
Aggregatszustände, deformierbare Festkörper, ruhende Flüssigkeiten, Strömungen
6. Mechanische Schwingungen und Wellen
Schwingungen, Wellen, Ausbreitung von Wellen, Eigenschwingungen, Akustik
7. Thermodynamik
Kinetische Theorie des idealen Gases, Wärme, Wärmetransport, Hauptsätze, Phasenumwandlungen, Phasengleichgewichte
Vorlesung im Rahmen des Wahlpflichtfachs 2
Vorkenntnisse:
Theoretikum I, II, Mathematische HilfsmittelEinführende Literatur:
I. GrundlagenVorkenntnisse:Einleitung und ÜberblickII. Sterne und Sternentwicklung
Historische Entwicklung des modernen Weltbildes
Die Erde als Plattform astronomischer Beobachtungen
Instrumente der AstronomieDie Sonne als PrototypIII. Galaktische Astronomie
Zustandsgrößen der Sterne
Sternentwicklung
Multiple SystemeInterstellare MaterieIV. Extragalaktische Astronomie
Sondertypen von Sternen
Die MilchstraßeRuhige und Aktive GalaxienV. Kosmologie
Sternhaufen
QSOs
Einführende Literatur:
Vorkenntnisse:
Einführende Literatur:
1. Grundlagen: Der pn-Übergang, Solarstrahlung, Photovoltaische EnergieerzeugungVorkenntnisse:
2. Physik der Solarzelle: Generation und Rekombination von Ladungsträgern, Kennlinien, Analytische Modelle, Wirkungsgrade
3. Herstellung von Silicium-Solarzellen, Modulfertigung
4. Dünnschicht-Solarzellen: a-Si:H, GaAs, CdTe, CIS, etc.
5. Konzentrator-Solarzellen und Module
6. PV Systeme
7. Anwendungen der Photovoltaik
Grundlagen der HalbleiterphysikEinführende Literatur: